Cutter-Messer werden von den meisten ohne viel Beachtung verwendet oder gekauft. Verbreitet ist das Teppichmesser mit kurzer starrer Klinge, welches zum Klingenwechsel aufgeschraubt werden muss. Wenn man beim „Helfen“ nach einem Cutter verlangt, bekommt man gerne ein stumpfes Teppichmesser ausgehändigt. Oder Kleinst-Cutter aus schwabbeligem Plastik.

Wir lieben Cutter. Seit vielen Jahrzehnten schneiden wir damit zuverlässig Passepartouts, Gratulationskarten, Intarsien und Klebebänder. Wir besitzen 3 Stück, weil ein oder zwei ständig verlegt oder weg sind. Für die Abbildung auf dieser Seite mussten wir sie lange suchen. Der bevorzugte Typ war früher von der Marke Stanley. Die vorliegenden Expemplare sehen den Stanleys sehr ähnlich, sind aber wohl keine, sondern Epigonen. Eine 9mm-Abbrechklinge liegt gut geschützt im Griff und rutscht beim Schneiden auch nicht raus.

Auf Ein-Tages-Reisen bleibt der Cutter zuhause, ab 3 Tagen geht er mit. Im Urlaub dient er meist dazu, mit Präzisionsschnitten Pfeile aus der dünnen Bildschicht von Postkarten herauszuschneiden. Pfeile, die auf Orte hinweisen.